Welcher Kosmeteusen-Typ bist du?

Ich zeige dir meine Pustel und du sagst mir, wer du bist.

1 DIE AHNUNGSLOSE: „Oh mein Gott! Was ist das denn? Das ist ja ganz dick. Ich steche mal kurz rein, ja? Wenn Eiter rauskommt, war es eine Pustel. Wenn nicht, lassen Sie es vielleicht mal vom Arzt abklären. Man weiß ja nie.“

2 DIE VERKAUFSSTARKE: „Oh mein Gott! Heute ist ihr Glückstag. Ich habe gerade eine neue Ladung „Pustel-Ex“ bekommen. Das reißen mir die Leute hier nur so aus der Hand. Ich packe Ihnen gleich eins ein. Besser zwei. Dann haben Sie noch eins für die Handtasche!“

3 DIE FACHKOMPETENTE: „Oh mein Gott! Eine Pustel! Das kommt übrigens aus dem lateinischen: „pustula“, das Bläschen. Das ist letztlich nur ein Hohlraum mit Eiter gefüllt. Ich werde Ihnen das fachgerechnet öffnen, selbstverständlich mit einem sterilen Instrument. Dann kann der Eiter abfließen. Desinfiziert wird direkt. Hygiene ist wichtig. Hygiene kommt übrigens aus dem griechischen. Von „hygieinos“ – gesund, heilsam. Wenn Sie Pusteln künftig verhindern wollen, müssen Sie die Haut anders pflegen. Ich erkläre Ihnen mal in Ruhe, wie so eine Pustel entsteht und was alles in der Haut passiert. Danach erkläre ich Ihnen gerne die einzelnen Wirkstoffe von „Pustel-Ex“. Das Produkt basiert auf den Erkenntnissen des Nobelpreises für Chemie. Kennen Sie den Nobelpreis für Chemie aus dem Jahr 2011? …“

4 DIE EMPATHISCHE: „Oh mein Gott! Da haben Sie aber einen Brummer am Kinn. Ooooooh, das kenne ich, das tut so weh. Der fühlt sich an, als habe man eine Murmel unter die Haut implantiert bekommen, stimmt‘s? Ach Mensch, das tut mir echt leid für Sie. Ausgerechnet heute, wo Sie abends Ihr Date haben. Dann werden wir dem Viech mal gemeinsam zu Leibe rücken, was?“

5 DIE GOUVERNANTE: „Oh mein Gott! Was haben Sie denn da? So eine übertriebene Pustel. Wie kann man denn so herumlaufen? Die springt einem ja quasi entgegen. Haben Sie meine Pflegeempfehlung nicht befolgt? Heutzutage muss nun wirklich niemand mehr so rumlaufen! Zeigen Sie mal ihre Handtasche, ob Sie Ihr Pustel-Ex auch dabei haben, so wie ich es Ihnen beim letzten Mal gesagt habe!“

6 DIE SAMARITERIN: „Oh mein Gott! Was für eine dicke Pustel. Das muss ja entsetzlich peinigend sein! Aber keine Sorge, ich habe heute eine ganze Ladung „Pustel-Ex“ bekommen, da gebe ich Ihnen sofort eins mit. Neee, müssen Sie echt nicht bezahlen. Mir geht das jetzt erst mal nur um Ihre Haut. Ich kann Sie ja nicht mit diesem Ding rumlaufen lassen. Oh, Mann, echt, Sie Arme…!“

7 DIE SPA-LEITERIN: „Oh mein Gott! Das ist ja eine dicke Pustel! Ihnen steht der Stress wirklich ins Gesicht geschrieben! Ich mache Ihnen eine Tiefenreinigung mit Meersalz und packe Sie anschließend ins warme Heubad – Sie werden sehen, danach sind alle dunklen Gedanken an Pusteln wie weggeblasen!“

8 DIE SCHÜLERIN: „Oh mein Gott! So einen fetten Pickel hatte ich letztens auch! Krass.“

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